Côte de Boeuf mit Jack Daniels Senfkruste

Woha! War das ein Steak! Ein dry aged Côte de Boeuf der Spitzenklasse.

Ein Ochsenkotelette, Hohe Rippe oder Côte de Boeuf. Viele Begriffe für ein Steak der Premiumklasse. Ein schöner Fettanteil sowie der Knochen sorgen für ein tolles Geschmackserlebnis.

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Ja ich habe mich diesmal für eine Marinade entschieden. Das hat einen Grund. Nicht jeder kann immer etwas mit dem, ungewohnten, Dry Aged Geschmack etwas anfangen. So mancher nimmt den Geschmack als „Muffig“ wahr. Auch ich mag zwar Dry Aged Produkte, muss aber nicht den extrem strengen Geschmack haben. Ist wohl wie beim guten Whiskey. Nicht jeder mag den torfigen Geschmack.

Mit persönlich ist jedenfalls mit einer ganz einfachen Marinade mein mit Abstand bestes Ergebnis gelungen. Die Marinade beseht aus frischen Kräutern z.B. Rosmarin und Thymian. Zusammen mit Knoblauch, Chili, Meersalz und Öl wird eine ganz einfache leckere Marinade. Darin wird das Steak für zwei bis drei Stunden eingelegt.

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Das Steak soll später mit einer Senf-Jack Daniels Kruste versehen werden. Also verrühre ich Senf, Jack Daniels, Honig und Thymian.

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Die Kerntemperatur ist am Knochen immer geringer. Um also eine gleichmäßige Kerntemperatur zu erreichen, schneide ich das Steak am Knochen ein. Die Marinade wird ganz sauber abgetupft. Es darf später kein Öl in die Glut tropfen. Das Steak ist durch die Marinade richtig geil geworden. Bereits jetzt spüre ich, das ich ein Welt-Steak vor mir habe.

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Noch ein paar Beauty Shots…

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Das Steak kommt direkt auf den Grill. Jetzt den Deckel schließen. Das Fett tropft herunter und würde für Flammen sorgen. Das Steak darf zwar von der Flamme geküsst werden, aber verbrennen sollte es nicht. Ich habe beide Seiten für 5 Minuten angegrillt.

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Das Steak wurde ein paar mal gedreht, um das Rautenmuster zu erhalten. Jetzt wandert es in den indirekten Bereich und wird von beiden Seiten dick mit der Senfpaste bestrichen.

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Ich habe die Kerntemperatur auf knapp 60 °C steigen lassen. Ich brauche das Steak nicht blutig, aber tot darf es definitiv nicht sein. Nach dem Grillen lasse ich das Steak noch einen Moment liegen, damit es sich entspannen kann.

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Das Steak wird aufgeschnitten. Derartig butterzart. Absolut perfekt. Wer das Fett nicht mag, ich tue es auch nicht, kann es jetzt gerne abschneiden. Der Geschmack wurde abgegeben. Das Steak ist super saftig und keiner muss etwas essen, was er nicht mag.

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Zusammen mit Rotkohl und Klößen ein verdammt leckeres Steak. Ich war definitiv umgehauen. Wer also einmal weg vom Einheitsbrei Rumpsteaks weg möchte, darf gerne zu einem Côte de Boeuf greifen.

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