Hüftsteak Spieße mit Pfefferminz

Warum muss Gutes eigentlich kompliziert sein? Perfekt zubereitet werden einfache Dinge ganz groß.

Vorbereitung

Entstanden ist die Idee eigentlich fast aus der Not heraus. Heute hatte mein Lieblingsfleischer das Hüftsteak nicht perfekt geschnitten gehabt. Das Steak wurde so geschnitten, das die Sehne, die zwischen den beiden Hüftdeckel existiert, in der Mitte waren. Das wäre ein sehr zäher Steakgenuss gewesen.

Nachdem ich den Fehler korrigiert hatte, lagen vor mir zwei, filetartige Hüftsteaks. Aber halt nicht perfekt geschnitten. Da meine Kinder eh Würstchen wollten, habe ich mich kurzerhand für Hüftsteakspieße entschlossen. – Ich werde in diesem Block noch zeigen, wie eine ganze Hüfte ordentlich zerlegt wird.

Der Spieß wurde abwechselnd mit dicken Hüftsteaks und Bacon versehen.

Grillstetup

Den Spieß habe ich nicht in die Spießhalterung gelegt. Ich wollte ihn direkt über die Glut platzieren und dem Hüftsteak mit ordentlicher Hitze einheizen.

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Perfekt oder? Brachiale Hitze von unten. Die Flammen kommen von der Glut und nicht vom tropfenden Fett.

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Hammer oder?

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Der Anschnitt

Außen kross und innen butterzart. Wer glaubt das der Spieß „totgebraten“ ist, irrt sich.

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Frische Pfefferminz und etwas Rosmarin, aus meinem Kräutergarten runden den Geschmack ab. Als Salz habe ich original Lüneburger Salz verwendet. Viel perfekter kann ein Freitag kaum Enden.

Der Bacon ist nicht zu kross geworden und hat ordentlich Geschmack abgegeben. Manchmal sind es die einfachen Dinge, die perfekt zubereitet, ganz groß werden.

In diesem Sinne, viel Spaß damit. Und vielen lieben Dank an meine Treuen, mittlerweile 165, Follower.

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