Pastateig / Nudelteig – Basisrezept

Heute zeige ich euch, wie einfach es ist einfache Pasta herzustellen.

Das schöne dabei ist, das ich die Zutaten frei wählen kann. Die Eier stammen von einem regionalen Bauern, der seine Hühner in einem mobilen Hühnerstall hält, wo die Hühner viel Auslauf bekommen.

Ich verzichte bewusst auf große Maschinen, um euch zu zeigen wie ihr mit einfachsten Mitteln leckerste Pasta zaubern könnt.

Zutaten

  • 200g Hartweizengries Semola di Grano Duro Rimacinata
  • 200g Weizenmehl Typ 405
  • 4 Eier aus Freilandhaltung

Beim Hartweizengries ist es wichtig, das ihr das das feine italienische Hartweizengries verwendet. Ich verwende die Sorte „Rimacinata“ welche besonders fein gemahlen ist. Ihr erhaltet diesen Hartweizengries in jedem, gut sortierten, Supermarkt.

Die Mengenangaben sind ca. Werte. Je nach Größe der Eier benötigt ihr mehr oder weniger Mehl. Wie ihr das erkennt, erfahrt ihr gleich. 

Die Zubereitung

Zuerst wird der Teig zubereitet. Nach einer Ruhephase von ca. 30 Minuten werden daraus die Pasta geschnitten.

Phase 1: Der Teig

Das Mehl wird abgewogen und zusammen vermischt. Auf dem Bild ist der Unterschied von Mehl und Hartweizengries gut zu erkennen.

Mit einem Schälchen forme ich eine Mulde. 

Darin kommen die 4 Eier, die ich vorher in einer Schüssel geschlagen habe. 

Mit einer Gabel wird etwas Mehr in die Mitte getan. 

Wer mag, kann direkt mit den Händen kneten.

Etwas bequemer ist es, zuerst mit dem Knethaken zu arbeiten. 

Ab jetzt muss mit der Hand weiter gearbeitet werden. Dieser Schritt ist sehr wichtig. Nur die Hände können fühlen, ob der Teig eine perfekte Konsistenz hat. Ist der Teig zu feucht, wird mehr von dem Mehl eingearbeitet. 

In diesem Beispiel ist vom Mehl noch einiges übrig geblieben. Der Pastateig wäre viel zu trocken geworden. 

In Frischhaltefolie muss der Teig bei Zimmertemperatur für 30 Minuten ruhen.  

Phase 2: Die Pasta rollen

Ich habe den Teig halbiert. Das macht es gleich leichter ihn auszurollen.

Mit einem Nudelholz und Hartweizengries wird der Teig ausgerollt.

Die Breite rolle ich so weit aus, das sie etwas kleiner als das Nudelholz ist. Ab jetzt wird nur noch in die Länge gerollt. Der Teig wird dabei immer wieder gewendet und die Arbeitsfläche immer wieder mit Hartweizengries bestreut.  

Beim Ausrollen ist es wichtig, das der Teig gleichmäßig dünn ausgerollt ist. 

Auf dem Bild ist zu erkennen, das der Mittelteil etwas dicker ist. Hier muss also noch weiter gearbeitet werden. 

 

Phase 3: Die Pasta

Lasagne:

Die einfachste Form sind die Nudelplatten für eine Lasagne. Dazu werden einfach große Rechtecke ausgeschnitten.

Tagliatelle:

Die einfachste Form der Nudeln ist die Tagliatelle. Ist der Teig dünn genug, wird er ausgerollt. Wichtig dabei ist, das immer genug Hartweizengries auf dem Teig gestreut ist, sonst kleben die Nudeln gleich zusammen.

Breite Nudeln heißen enden hinten mit „elle“. Dazu schneide ich die Rolle in 5-10 mm breite Streifen. 

Ihr könnt auch einen Pizzaroller verwenden. 

Die fertige Tagliatelle werden zum trocknen aufgehängt. Dazu eignen sich die IKEA Topfdeckelhalter ideal. 

Wer möchte, kann die Tagliatelle auch direkt weiter verarbeiten. Dazu kommen sie in gut gesalzenes kochendes Wasser. Nach 5-10 Minuten sollten die Tagliatelle noch guten Biss haben. 

Getrocknet lassen sich die Tagliatelle gut halten. Schön verpackt, sind selbst hergestellte Pasta auch immer ein gelungenes Geschenk. 

Ihr seht, es bedarf nicht viele Zutaten um leckere Pasta herzustellen.

 

 

 

 

 

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