Steckrübeneintopf

Heute gib es, passend zu den eiskalten Temperaturen, einen leckeren Steckrübeneintopf. Sogar die Kinder haben ihn gemocht. 🙂

Wie er auch euch gelingt? Das erfahrt ihr bei mir.

Die Steckrübe

Die Steckrübe ist eine Unterart des Rapses. Sie ist zu unterscheiden von der Speiserübe und gilt als typisches Wintergemüse. Die Steckrübe wird auch Kohlrübe, Butterrübe, Erdkohlrabi, Unterkohlrabi, Bodenkohlrabi, Runke, Runkelrübe und in Norddeutschland gelegentlich noch Wruke genannt.

Die Steckrübe enthält viele Vitamine. Darunter B1, B2 und C. Sie ist sehr kalorienarm, enthält Traubenzucker, Eiweiß und Fett. Zusammen mit ätherischen Ölen, Mineralstoffe, Carotin, Provitamin A und Nicotinsäureamid ist sie eine richtige Nährstoffbombe für die kalte Jahreszeit.

Zutaten

Für die Rinderbrühe:

  • 400 g Hohe Rippe
  • 1 kg Rinderknochen
  • 3-4 Lorbeerblätter
  • 6-8 Pimentkörner
  • 4-5 Pfefferkörner
  • Salz

Für den Eintopf:

  • 1 Steckrübe
  • 600 g Kartoffeln
  • 300 g Möhren
  • 1-2 Zwiebeln
  • Butterschmalz
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2-3 Liter von der Rinderbrühe
  • Fleisch von der Hohen Rippe
  • Würstchen
  • 2 TL Kümmel
  • Muskatnuss

Den Bacon habe ich nicht verwendet. Dafür habe ich noch Würstchen in die Suppe getan.

Phase 1: Die Rinderbrühe

Wenn ihr fertige Rinderbrühe oder fertigen Rinderfond habt, könnt ihr diese Phase weglassen. Für den Geschmack und das gute Gewissen, das ich die Zutaten selbst bestimme, empfehle ich die Mehrarbeit.

Wer ein rein vegetarisches Gericht möchte, bereitet eine normale Gemüsebrühe zu. Rezept findet ihr hier: Gemüsebrühe

Die Rinderbrühe sollte länger köcheln, als der eigentliche Steckrübeneintopf. Daher wird sie zuerst aufgesetzt. In reichlich Wasser kommen die Knochen und die Rippe.

Gewürzt wird die Brühe mit:

  • 3-4 Lorbeerblätter
  • 6-8 Pimentkörner
  • 4-5 Pfefferkörner
  • Salz

Insgesamt köchelt die Brühe knapp 2 Stunden.

Das Fleisch der hohen Rippe wird von Sehen und zu viel Fett befreit. Anschließend wird es in kleine Würfel geschnitten.

Phase 2: Die Steckrübe

Die Steckrübe hat eine recht holzige Schale. Sie sollte daher ordentlich geschält werden. Um das unförmige „Monster“ 😉 besser handhaben zu können, teile ich es in handlichere Stücke. 

So sieht die ordentlich geschälte Steckrübe aus. 

Jetzt wird sie in mundgerechte Stücke geschnitten. Also erst in Scheiben…

Anschließend in Würfel. 

Wenn der Rand noch zu holzig aussieht, schneidet ihr ihn zur Sicherheit ab. 

Das restliche Gemüse wird auch in Mundgerechte Stücke geschnitten. 

Phase 3: Der eigentlich Eintopf

Die Rinderbrühe ist fertig. Das Gemüse ist geschnitten. Jetzt könnt ihr mit dem eigentlichen Eintopf beginnen.

Zuerst werden die Zwiebeln und das Fleisch angebraten. Für rein vegetarischen Steckrübeneintopf, lasst ihr das Fleisch natürlich weg. 

Jetzt kommt das restliche Gemüse dazu. 

Mit der Brühe löscht ihr das ganze ab. 

Das Gemüse darf gerne reichlich mit Wasser bedeckt sein. Insgesamt köchelt das ganze jetzt, bis die Steckrübe schön weich ist. Zwischendrin kommen Kümmel, Muskat und Salz dazu. Schmeckt immer wieder ab.

Bei mir war der Eintopf nach 60 Minuten fertig. Das Gemüse ist noch nicht zerkocht. Jetzt kommen die Würstchen dazu. Diese müssen nur heiß werden. 

Das Servieren

Bei einem eiskalten Wintertag ist eine heiße Suppe das schönste was es gibt.  

Es ist mein erster Steckrübeneintopf. Ich hätte nicht gedacht wie schmackhaft dieser Eintopf ist. Lecker!

In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal! // Everything is Better with Bacon! 

2 Gedanken zu „Steckrübeneintopf“

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