Butterzarte Ente aus dem Dutch Oven 2.0

Meine butterzarte Ente aus dem Dutch Oven ist der absolute Renner auf meinem Blog.

Das Rezept ist auch klasse. Leider, fehlt bei dem Rezept die Grundlage für eine tolle Soße.  Und genau das möchte ich verbessern. Freut euch auf eine butterzarte, knusprige, leckere Ente.

Viel Spaß dabei.

Spoiler

Immer wieder schön. Immer wieder lecker.

Zutaten

Der Rotkohl

  • 1 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer
  • 2 TL Zucker
  • 3 Nelken
  • 0,5 TL Muskatnuss
  • 0,5 L Wein
  • 3 Äpfel, in grobe Würfel geschnitten
  • 1 Zwiebel
  • 1 halber Rotkohl

Die Ente

  • 1 Ente
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Apfel

Zubereitung

Insgesamt dauert die Zubereitung 5-6 Stunden. Die Ente kann aber hervorragend vorbereitet werden und erst kurz zum Schluss in Form gebracht werden. Ob die Ente im Dutch Oven eine Stunde mehr oder weniger liegt, ist im Grunde egal. Wenn die Gäste kommen, dauert es noch ca. 30 – 60 Minuten  bis der Grill an ist und die Ganz kross und knusprig ist.

Wichtig: Die Anleitung basiert im Wesentlichen auf dem Basis Rezept: Butterzarte Ente aus dem Dutch Oven

Daran wird auch nichts geändert. Bis auf eine kleine, aber entscheidende Anpassung.

Die Veränderung

Die Ente im Dutch Oven, liegt im Original Rezept direkt auf dem Rotkohl. Dadurch wird der Rotkohl richtig lecker, da er den gesamten Geschmack der Ente aufnimmt. Leider gibt es hier zwei Nachteile. Zum einen, kann der Rotkohl leicht anbrennen. Zum anderen gibt es keine Soße. Es landet ja alles in dem Rotkohl. Und genau das habe ich verändert. P1410753

Ich platziere etwas, das den Rotkohl vom Dutch Oven entkoppelt. Wenn ihr einen Gemüsekorb habt, so wie ich, ist der perfekt geeignet. Es gehen aber auch umgedrehte Topfdeckel. 

Darin kommt der Rotkohl, der schon vorgekocht wurde.  

Darauf kommt die Ente. Die Ente sollte so platziert werden, das sie nicht an den Deckel stößt. Wenn der Korb zu hoch ist, schaut mal beim nächsten Einkaufen in der Küchenabteilung ob ihr flachere Behälter findet, die ihr zweckentfremden könnt. Die Ente „schwebt“ vom Prinzip her und hat keinen direkten Kontakt zum Dutch Oven – das ist das ganze Geheimnis.

Jetzt kommt noch etwas Wasser dazu. 

Der Rest läuft wie gehabt. Deckel drauf und für 5-6 Stunden in Ruhe Dutchen lassen. Etwas weniger Briketts nach unten wie auf dem Deckel, damit unten nichts anbrennt. 

Nach 5 Stunden sieht die Ente so aus und ist fertig. Ihr seht auf dem Bild gut, wie sich die Soße vom Rotkohl getrennt hat. 

Die Ente muss jetzt gedreht werden. Das ist nicht so einfach, da sie schon auseinander fällt. Mit einem großen Schöpflöffel geht das aber recht gut. Packt die Ente am Besten auf ein Gitter aus einem Bräter. Dann müsst ihr ab dann nur noch am Gitter anfassen. So bleibt die Ente heile, bis sie am Tisch ist. 

In der Mitte ist der Rotkohl. Außen ist eine prima Basis für eine tolle Soße. Achtet darauf, das ihr das Entenfett sauber von der Soße trennt. Das geht gut mit einem Schöpflöffel. Das Entenfett könnt ihr nachher verwenden, um die Ente noch einmal auf Hochglanz zu pinseln. Die Soße wird also vom Fett befreit, gesiebt und nach Wunsch abgebunden.  

Die Ente kommt jetzt auf den Kugelgrill und wird noch einmal richtig knusprig gebacken. 

Links und rechts kommen richtig viele Briketts. Die Ente wird kurz sehr heiß gebacken. So wird die Haut schön knusprig, bleibt aber noch saftig.

Der Deckel geht für 15-30 Minuten zu.

Wer mag, pinselt die Ente ab und zu mit dem Entenfett ein, dann erhält sie einen herrlichen Glanz.

Am Ende habt ihr wieder eine richtig leckere Ente. Das Rezept gelingt immer. Ich habe es schon mehrfach probiert. Ich hatte noch nie eine trockene Ente. Der butterzarte Traum ist einfach klasse.

Viel Spaß damit!

 

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