Grillen auf Holz

Der Weg ist das Ziel. Das trifft auf das Grillen auf Holz wohl am ehesten zu. Wer es einmal ausprobiert hat, wird von einem Bann erfasst. Holzfeuer gibt eine enorme Hitze ab, ist schnell angezündet und liefert die Räucherchips quasi mit. Das Grillgut gart in einem leichten Rauch aus Holz z.B. Buchenholz und erhält einen tollen Geschmack.

Die Ausrüstung

Zum Grillen auf Holz ist eigentlich nicht viel notwendig. Besonders bequem ist die Verwendung eines hochwertigen Kugelgrills. Der Rösle Air F60 verwandelt sich, nach dem Abnehmen des Deckels in ein eine tolle Feuerstelle. Durch das Belüftungssystem kann das Feuer schön reguliert werden.

Weiteres empfehlenswertes Zubehör:

Ich verwende ganz normales Kaminholz, wie zum Beispiel Buchenholz. Kaminholz gibt es in allen Baumärkten und ist gar nicht so teuer. Zum Anzünden gibt es extra dünnere Anzündhölzer die besonders schnell anbrennen.

Perfekt eignen sich übrigens auch sogenannte Holzbriketts. Diese bestehen zu 100% aus Holzfasern mit einer Restfeuchte v0n weniger wie 8.12%. Die Holzart ist Laubholz. 12 Stk. (10kg) gibt es im Baumarkt für unter 3 €. (Holzbriketts Buche 30kg)

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Das Anfeuern

Eigentlich nichts leichter als das. Als erstes platziert ihr die Reste vom Vortag in die Mitte und leget eine Anzündhilfe darauf.

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Als nächstes kommen die dünneren Holzstücke, die es extra für das Anzünden so zu Kaufen gibt.

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Nach Außen kommen die dickeren Stücke. Ihr seht unten komme ich gleich perfekt an die Anzündhilfe heran.

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Bereits nach 10 Minuten könnt ihr damit beginnen die ersten Spieße auf zu legen.

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Das Feuer ist im Gang habt ihr sofort eine wahnsinnige Hitze.

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Direktes Grillen

Möchte ich jetzt direkt grillen, verteile ich das Holz im gesamten Grill. Gerade jetzt kommt die gute Belüftung von unten zur Geltung. Das Holz bekommt auch jetzt genügend Sauerstoff, erstickt nicht in seiner eigenen Asche und erzeugt eine unglaubliche Hitze.

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Ab jetzt ist das Auge gefragt. Ihr habt auf dem Grill unterschiedliche Hizebereiche. Anders als Briketts, ist hier euer Gefühl gefragt um herauszufinden wo die heißen Bereiche sind. Grundsätzlich ist überall da, wo ordentlich Glut herrscht, die Hitze am stärksten. Da wo das Holz evtl. noch garnicht angebrannt ist, kann das Grillgut auch mal ruhen.

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Indirektes Grillen

Die Holzscheite werden in der Mitte aufgerichtet. An den Seiten entsteht so ein indirekter Bereich der für Grillspieße jeder Art genutzt werden kann. Besonders beliebt ist natürlich das klassische Stockbrot. Aber auch Schaschlik oder Wurstspieße lassen sich so hervorragend zubereiten.

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Indirektes Grillem mit geschlossenem Deckel ist möglich, aber weit schwieriger als mit Kohlebriketts. Das exakte Einstellen einer gewünschten Temperatur ist mit Holz sehr schwer bis kaum möglich. Dazu brennen die Holzscheite zu unregelmäßig.

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Nach dem Grillen

Um das Feuer zu löschen, müssen einfach nur der Deckel und sämtliche Belüftungen geschlossen werden. Das Feuer erlischt und die Reste können beim nächsten mal weiterverwendet werden.

Everything is better with bacon

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