Brennstoffe

Gas

Grillen mit Gas geht sehr schnell. Das Grillen geschieht deutlich sauberer, da Gas selbst nicht raucht oder rußt.

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Der Gasgrill wird z.B. mit Propangas betrieben. Die Flaschen sind jederzeit im Baumarkt zu bekommen. 5 kg kosten um die 10 Euro. Da der Gasbetrieb sehr effizient erfolgt, also nur soviel Hitze wie notwendig, sind die Kosten für das Grillen deutlich geringer.

Dem Geschmack tut dies übrigens keinen Abbruch. Wem der Räuchergeschmack fehlt, kann eine Räucherbox verwenden.

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Grillkohle

Der richtige Umgang mit der richtigen Grillkohle ist entscheidend für das Ergebnis. Was für Holzkohle die richtige ist, ist schwer zu beurteilen. Folgende Kriterien sind bei der Wahl der Kohle entscheidend:

  • Fremdstoffe
  • Geschmacksneutral
  • Hitze
  • Langlebigkeit

Ich möchte das Grillgut schmecken – und nicht die Grillkohle. Wenn ich Raucharoma haben möchte, dann bitte sehr Rauch von ausgewählten Hölzern und nicht verbrannte Bindemittel von Holzbriketts oder verbranntes Fett.

Von daher erübrigt sich auch die „Gretchenfrage“ ob Gas oder Kohlegrill besseren Geschmack liefert. Die besonderen „Grill“-Aromen entstehen durch Röstaromen am Grillgut, sowie durch besondere Räucherhölzer.

Holzkohlebriketts

In der Handhabung sind Holzkohlebriketts praktisch. Jedes ist gleich groß und vereinfacht so das exakte dosieren. Das erleichtert auch das gleichzeitige Durchglühen.

Wer sich ein bisschen umschaut, wird für sich den passenden Hersteller finden. Ich bin schon beim Discounter angenehm überrascht gewesen. Lange Hitze und neutral im Geruch.

Die Holzkohlebriketts müssen unbedingt vollständig durchgeglüht werden. Erst dann sind die Bindemittel verdunstet. Diese dünsten während des Anzündens unangenehme Gerüche aus. Bei allen geschlossenen Grillvorgängen, z.B: Dutch Oven, ist dies nicht von Bedeutung.

Zum Anzünden empfiehlt sich ein Anzündkamin. So kann die Kohle ganz ohne chemischen Anzünder durchglühen.

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Holzkohle Stücke

Richtige Holzkohle sollte doch eigentlich das Beste zum Grillen sein – dachte ich. Was mich schon beim Anzünden gestört hat, war ein starker Geruch der mich an Teer erinnert hat. Es war ein unangenehmer Geruch. Tatsächlich ist Holzteer ein Nebenprodukt bei der Herstellung von Holzkohle. Im Internet gibt es reichlich Informationen darüber.

Die Verwendete Holzkohle war Geprüft nach DIN-EN 1860-2. Dennoch hat mich der Geruch gestört. Wer möchte gerne nach Teer riechenden Holzkohlequalm an sein Grillgut? Ich jedenfalls nicht. Durchgeglüht war die Kohle ok – was aber bei den unterschiedlich großen Stücken, die in so einem Sack nun mal sind, nur schwer möglich ist.

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Was noch schlimmer ist das die Holzkohle platzt, wenn sie noch Feuchtigkeit enthält. Wird jetzt das Grillgut zu früh raufgelegt (ich hab doch Hunger), fliegen die kleinen Kohlesplitter durch die Gegend und natürlich auf das Grillgut. Ich habe mir damit schon ganze Grillspieße versaut. Den teilweise feinen Kohlestaub bekommt ihr noch nicht einmal abgewaschen.

Holz

Ich verwende ganz normales Kaminholz, wie zum Beispiel Buchenholz. Kaminholz gibt es in allen Baumärkten und ist gar nicht so teuer. Zum Anzünden gibt es extra dünnere Anzündhölzer die besonders schnell anbrennen.

Perfekt eignen sich übrigens auch sogenannte Holzbriketts. Diese bestehen zu 100% aus Holzfasern mit einer Restfeuchte von weniger wie 8.12%. Die Holzart ist Laubholz. 12 Stk. (10kg) gibt es im Baumarkt für unter 3 €. (Holzbriketts Buche 30kg)

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