Weihnachten kann kommen. Der Dutch Oven wird immer mehr zu meinem Liebling. Unglaublich wie butterzart damit alle Fleischgerichte werden. Für den Knusperfaktor kommt auch diesmal wieder am Schluss der Kugelgrill zum Einsatz. Ja das war eine Generalprobe für die anstehenden Feiern zum Jahresende.
Zutaten
Der Rotkohl
- 1 TL Salz
- 1 TL Pfeffer
- 2 TL Zucker
- 3 Nelken
- 0,5 TL Muskatnuss
- 0,5 L Wein
- 3 Äpfel, in grobe Würfel geschnitten
- 1 Zwiebel
- 1 halber Rotkohl
Die Ente
- 1 Ente
- Salz
- Pfeffer
- 1 Apfel
Zubereitung
Insgesamt dauert die Zubereitung 5-6 Stunden. Die Ente kann aber hervorragend vorbereitet werden und erst kurz zum Schluss in Form gebracht werden. Ob die Ente im Dutch Oven eine Stunde mehr oder weniger liegt, ist im Grunde egal. Wenn die Gäste kommen, dauert es noch ca. 1,5 Stunden bis der Grill an ist und die Ganz kross und knusprig ist.
Der Aufwand ist dabei erstaunlich gering. In den 5-6 Stunden muss ja nichts gemacht werden. Die Ente gart vor sich hin. Da passiert nichts.
Der Rotkohl wurde bereits am Vortag vorgekocht. Im Prinzip alle Zutaten in einen Topf tun und leicht für 1 Stunde durchköcheln lassen.
Am nächsten Tag kommt der Rotkohl in den Dutch Oven. Die Ente wird gesäubert, gewürzt und mit einem Apfel gefüllt. (Mehr passt da nicht hinein).
In dem Dutch Oven wird die Ente mittig auf dem Rotkohl platziert.
Als Hitzeschild dient diesmal leckerer Schinkenspeck. An die Seite kommen noch ein paar Äpfel, die ich noch übrig hatte. Fertig. Mehr muss nicht getan werden.
Das Dutch Oven Setup ist recht einfach. Packt unten nur 3-4 Kohlen. Wir wollen verhindern, das der Rotkohl anbrennt. Oben kommen ruhig 10-14 Kohlen. An der Seite seht ihr eine Verlinkung zu Dutch Oven Grundlagen.
Nach 4,5 Stunden sieht die Ente dann so aus. Eines verspreche ich euch jetzt schon, die Ente ist butterzart. Aber sie ist mir noch nicht knusprig genug.
Ich brauche jetzt richtig Hitze im Kugelgrill. Dazu wird ein voller Anzündkamin benötigt.
Die Ente kommt erst mit der Brust nach unten auf den Grill. Die Kohlekörbe werden links und rechts mit Kohlen gefüllt. Jetzt dauert es noch einmal 30 Minuten bis die Ente gewendet werden kann.
Wahnsinn oder? Die schwarzen Stellen sind übrigens nicht schlimm. Das sind Rotkohlreste. Die kratze ich gleich einfach ab. Das die Keule schon am abfallen ist, bemerkt glaube ich jeder oder?
Das Servieren
Was gibt es für unzählige Videos und Anleitungen über das Tranchieren von Geflügel. Darüber konnte ich heute im Prinzip lachen.
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Die Keule lag nach einem kurzen Schnitt in der Hand. Der Rest wurde nur noch abgestriffen.
Gut, bei der Brust habe ich den Schnitt in der Mitte angesetzt. Danach fiel auch sie herunter.
Nebenbei habe ich schon die Klöße in Butter scharf angebraten.
Der Rotkohl ist ein absoluter Traum.
Geschmacklich war die Ente ein Traum. Sie war zwar butterzart, hatte aber dennoch Biss gehabt. Geschmacklich hat sie perfekt die Gewürze und die Dämpfe im Dutch Oven angenommen. Die Haut war kross und knusprig. Die Klöße und der Rotkohl perfekt. Wenn das keine gelungene Generalprobe für die großen anstehenden Feste ist, dann weiß ich auch nicht weiter.
HöhlenMike, ich werde es versuchen sieht sehr lecker aus. Ich denke nur ich werde es nicht schaffen das die Ente bis zum Grill kommt. Wenn sie mir nur halb so lecker gelingt wie bei dir auf den Bildern.